Julia Roppel

eingeladen von Cornelia Kalinowski

Julia Roppel, studierte von 1980-88 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, lebt und arbeitet heute in Frankfurt am Main. Die Meisterschülerin von Prof. Arwed D. Gorella wurde an der HBK Braunschweig mit dem Preis für Grafik ausgezeichnet, erhielt eine Studienförderung des Landes Niedersachsen und war Stipendiatin der Heussenstamm-Stiftung, Frankfurt am Main. Lehrtätigkeit an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, zuletzt im Atelierhaus Le 59 Rivoli in Paris, beim 32. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, im Kunstverein Lola Montez und der Ausstellungshalle 1A in Frankfurt am Main. Für die Ausstellung in der Oberfinanzdirektion Frankfurt (mit Ernst Stark) im November 2017 realisierte sie erstmals eine Arbeit im öffentlichen Raum, die zum Saisonstart der Frankfurter Galerien im September 2018 fortgesetzt wurde. Mit dem Tagebuch einer Reise von Frankfurt nach Italien („zurück die Seele nicht“, Herausgeberin Dr. Sonja Müller), ein Reise- und Rechercheprojekt, war sie 2018 (mit fünf weiteren Frankfurter Künstlerinnen) auf eine künstlerische Spurensuche eingeladen.

Thematischer Schwerpunkt der Malerei ist die Auseinandersetzung mit der Landschaft: Strände, offene Landschaften und Bewegung, die Auflösung des Gesehenen in Abstraktion. Der Blick auf das Meer an der Schnittstelle von Wasser und Land. Übergänge, Unruhe, stetige Veränderung bestimmen das Verhältnis zur Landschaft. Beobachtung ist der Ausgangspunkt, Vorstellung, Neugierde und Experiment bestimmen die Fortsetzung, den künstlerischen Ansatz.

Malerei, in der Landschaften mit Unnatürlichem, mit Neonfarben konfrontiert werden und sich im Licht aufzulösen scheinen. Skizzenhaftes und Reduktion zeichnen die Arbeiten aus. Die Darstellung der vom Meer bestimmten Landschaft löst sich auf in purer Malerei…

eigene Website
juliaroppel.de

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