Herbstsalon 2017

16. SEP – 15. OKT 2017

Vorwort Kunstverein Bad Homburg Artlantis

Ein Salon führt zusammen, stellt Bekanntschaften her, macht bekannt – miteinander und nach außen. Positionen werden formuliert, gegenübergestellt, ausgetauscht in Gespräch oder Geplauder, werden laut, dringen an die Öffentlichkeit. Zum Salon wurde gebeten. Zum Herbstsalon bitten die Künstler des Kunstvereins. Sie laden Künstler ein, solche, die sie lieben, von denen sie lernen, mit denen sie in Auseinandersetzung und Debatte stehen.

Einklang entsteht und Reibung zwischen den Werken, Nähe will hergestellt, Ferne will akzeptiert sein beim Entstehen der Ausstellung. Einklang und Reibung werden auch entstehen mit dem Publikum, wie wir hoffen und wie üblich bei Kunstsalons, früher in Paris und heute. Der Wettbewerb mit der Verleihung des Kunstpreises wird einen wichtigen Akzent setzen in diesem Diskurs. Er soll ihn bestimmt nicht beenden.

Der Kunstpreis wird vergeben von der Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung, ist mit 2000 Euro dotiert. Der Kunstpreis-Jury gehören an Dr. Johannes Janssen (Direktor Museum Sinclair-Haus der Altana Kulturstiftung) und Violetta Richard (Künstlerin).

Dieser Online-Katalog informiert über die Teilnehmer und deren Werke, die zur Bewerbung eingereicht wurden. Auf die Darstellung einer Ausstellungsvita wurde aus redaktionellen Gründen verzichtet, zumal die jeweiligen Websites hierüber Auskunft geben. Die Ausstellung vor Ort zeigt eine Auswahl von Bildern und Objekten, soweit es die räumlichen Gegebenheiten im Sinne einer ansprechenden Ausstellungsgestaltung erlauben. Der Kunstverein Bad Homburg Artlantis wünscht allen Beteiligten, Künstlern und Besuchern einen anregenden Salon.

Grußwort Landrat Ulrich Krebs

Die Galerie Artlantis ist im Hochtaunuskreis bekannt als ein Ort, an welchem permanent Kommunikation und Austausch über zeitgenössische Kunst stattfinden. Am auffälligsten wird dies beim „Bad Homburger Herbstsalon“: Die künstlerisch tätigen Mitglieder des Vereins schwärmen aus und laden Kolleginnen und Kollegen zur Beteiligung an dieser außergewöhnlichen Ausstellung ein – und zwar solche, deren Arbeiten ihnen Impulse geben und neue Ausdrucksformen künstlerischen Schaffens bieten.

Dieser Austausch ist den Artlantis-Künstlern wichtig, neue persönliche Kontakte kommen zustande. Wichtig sind auch die Entdeckungs-reisen zu Hot-Spots der Kunst, die der Verein seit einigen Jahren unternimmt, wie vor wenigen Wochen etwa die Reise zur Biennale von Venedig. Diese Erfahrungen beleben, bringen das eigene künstlerische Schaffen voran, und bewirken letztlich auch, dass es immer wieder gelingt, das Publikum bei den gut besuchten Ausstellungen anzuregen und zu überraschen.

Spannend und attraktiv am Bad Homburger Herbstsalon  ist gewiss auch der Wettbewerb: Ich freue mich besonders, dass die Johann-Isaak-von-Gerning-Stiftung des Hochtaunuskreises – die sich der Förderung von Kunst und Kultur widmet – hier durch die Vergabe ihres Kunstpreises, der mit 2.000,- Euro dotiert ist, mitwirken kann. Der Hochtaunuskreis will mit diesem Preis wie auch mit Schulkunstpreis der Gerning-Stiftung, der jährlich im Frühling vergeben wird, künstlerisches Engagement fördern.

Der Kunstverein mit seiner Galerie Artlantis ist ein Ort intensiver Inspiration und kritischer Auseinander-setzung, beliebt und geschätzt bei Künstlern wie bei Kunstinteressierten – und das weit über die Grenzen des Hochtaunuskreises hinaus! Ich wünsche Artlantis weiterhin viel Glück und Erfolg bei seinen Ausstellungen und Aktionen!

Worte zum Eröffnungsfest von Besucher Michael Heinz

Die Vernissage am Freitagabend hatte alle Erwartungen übertroffen….! Es war ein feiner Abend für die lokale Kunstszene. In seiner Ansprache ging Dr. Johannes Janssen ( Direktor im Museum Sinclair-Haus) sehr differenziert und mit großem Engagement auf die Begründung für die Vergabe des Preises an Marina Sinjeokov Andriewsky ein. Die Arbeiten der ausgezeichneten Künstlerin seien frappierend und hätten in so gar keine Schublade gepasst. Und gleichwohl zu immer neuen Betrachtungsweisen herausgefordert, um die Vielschichtigkeit dieser Arbeiten allmählich zu erkennen und wahrzunehmen. Sehr gelungene Jury-Begründung, bravo!

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