Gertrud von Winckler

eingeladen von Christa Steinmetz

1949 geboren in Regensburg 1986 – 1992 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg: Malerei und Grafik bei Prof. Sack-Colditz und Prof. Pfahler 1992 Meisterschülerin bei Prof. Pfahler 1992 – 1994 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg: Kunst und öffentlicher Raum bei Prof. Hölzinger seit 1994 freischaffende Künstlerin mit Atelier in Weilheim (Obb).

Innerhalb der letzten zwei Jahre ist mein Thema „verpackt“ zu einem Gesamtkonzept geworden. Dabei sind einzelne Arbeiten und Serien entstanden.

Zuerst entnahm ich Worte, Wortverbindungen, Texte oder Piktogramme von Verpackungsmaterialien aus dem ursprünglichen Kontext und stellte sie neu zusammen.
Auch habe ich die entnommenen Botschaften mit Hilfe von Lithografie, Intagliotypie, Cyanotypie neu verpackt. Zudem sind eigene Verpackungspolster (Folie oder Wachs auf Papppolster) entstanden.

Ein weiterer Schritt führte zur Tüte, neben der Bäckertüte zur Tragetasche aus Plastik, dem Symbol für unsere Konsum- und Wegwerfgesellschaft. Ich setzte die Tüten äußeren Einwirkungen (Hitze, Farbveränderungen, …) aus, entnahm partiell Farbe oder Text. Zerstörte und/oder modifizierte Tüten bekamen neuen Inhalt.

Alle Arbeiten haben das Format 30 × 30 cm. Arbeiten für den Sockel sind so konzipiert, dass das jeweilige Objekt mit einem Bild (Serie) an der Wand korrespondiert.

Ich möchte mit meinen Arbeiten (u. a. durch Irritation) Aufmerksamkeit wecken, Wahrnehmung sensibilisieren, Prozesse des Assoziierens und Hinterfragens anstoßen.

eigene Website
kunst-winck.de

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