Nadja Bauernfeind

eingeladen von Lutz Krüger

1963 geboren in Frankfurt am Main 1982 Abitur an der GOS Schwalbach am Taunus 1984 Studium an der HfG Offenbach, Schwerpunkt Freies Zeichnen bei Prof. Dieter Lincke und Manfred Stumpf 1984 Sommerakademie Salzburg  (L. Fischer, Plastik) 1985 Sommerakademie Trier 1993 – 96  Johannes-Mosbach-Stipendium 2007 Diplom zu den Themen „Stadt als Organismus“ und „Landschaft“

Ich verwende für meine Zeichnungen je nach Projekt verschiedene Techniken: Tusche, Kohle, Graphit, Ölkreide, Pastellkreide oder Gelmarker.

Ich arbeite auf Papier, aber auch auf Holz, das ich auf besondere Art grundiere.  Als Vorlage für meine Bilder dienen mir entweder eigene Fotos oder Fotos aus Zeitungen. Ich arbeite aber auch direkt vor Ort. Für den „Schwarzen Frühling“ habe ich riesige Papierbahnen auf die Wiese gelegt und mit einer verlängerten Rohrfeder gezeichnet. Die Auswahl der Vorlagen ist entscheidend.

Wenn ich an einem Projekt arbeite, wie zum Beispiel an Maschinen, Katastrophen, Großstadt bei Nacht oder Felsen, halte ich nach bestimmten Motiven Ausschau. Ein Bild oder eine Szene muss „Klick“ machen, etwas in mir auslösen, ich muss etwas – eine bestimmte Struktur, eine bizarre Anordnung, eine besondere Dynamik – darin erkennen, das mich fasziniert.

Wenn ich im Atelier mit dem Zeichnen beginne, bin ich Teil eines kreativen Prozesses. Aus Linien und Strichen entstehen meine Bilder durch Nebeneinandersetzen, Überlagern und Schraffieren. Ich arbeite gestisch-expressiv, lasse mich durch das Zeichnen selbst leiten. Ich folge spontan dem Rhythmus meiner Striche, Punkte und Linien. Die Zeichnung entsteht wie ein organisches Gebilde: stetig wachsend, eigenmächtig und frei.

eigene Website
nadja-bauernfeind.de

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