Lisa Noth

Lisa Noth

geboren 1963 in Frankfurt/M. Studium in Florenz und Frankfurt, Schwerpunkt Malerei und Druckgrafik.

Seit 2001 Arbeiten unterschiedlicher Techniken an dem Projekt „Spurensuche“. Dabei handelt es sich um Artefakte, die Zerfall und Wachstum dokumentieren. Beide zunächst gegensätzlich erscheinende Energien hinterlassen verblüffend ähnliche Spuren.

Die Frage, die sich bei der ganzen Spurensucherei aufgedrängt hat, hat zu den Wollkenbildern geführt. Der Blick in den offenen Himmel ist der vermeintliche Inbegriff von Freiheit. Der Gegensatz zu den offensichtlich determinierten Spuren von Werden und Vergehen. Und dann gibt es noch die „Tagebuchbilder“. Diese Arbeiten sind Visualisierungen von Erlebnissen, Gedanken, Eindrücken. Es handelt sich um Zeichnungen und eine Art graphische Malerei oder malerische Graphik… Farbflächen werden zeichnerische Element entgegengesetzt, wobei auch hier – ähnlich wie bei der „Spurensuche“ der Zufall, oder besser gesagt, das Unkontrollierte eine große Rolle spielt.

27. Januar 2017