Esperanza Chiamaka Idemudia, Lennart Gerstenberger und Eshetu Masareska

Heute kennt es fast jeder: man kommt auf eine Internetseite, auf der sich unerwartet noch ein zweites Fenster des Browsers geöffnet hat, es ist plötzlich aufgepoppt wie ein Popcorn, ein sog. „Pop-up“, das zumeist mit einer Werbebotschaft verknüpft ist.
Wie ein solches Pop-up überrascht diese Ausstellung die Artlantis-Besucher in der diesjährigen „Sommerpause“ mit zahlreichen poppigen Werken dreier noch so junger Künstler, die sich nun schon sehr lange äußerst beständig voller Kreativität der Malerei und der Zeichnung widmen: Esperanza Chiamaka Idemudia, geb. 2008 in Nigeria, Lennart Gerstenberger, geb. 2006 in Frankfurt a-M., und Eshetu Masareska, geb. 2003 in Jiru, Äthiopien.
Die Ausstellung findet statt in Zusammenarbeit mit der Kinderkunstschule Bad Homburg. Alle drei fanden bereits in sehr jungen Jahren kreativen Raum und Unterstützung in der Kinderkunstschule Bad Homburg. Es gab und gibt noch immer finanzielle Unterstützung vom Verein Kulturleben und der Kinderhilfe Königstein, die es möglich machten die Kursgebühren, einst für Eshetu und heute noch für Esperanza zu finanzieren. Die Kunsthistorikerin Petra Kirchberg, Gründerin und ehem. Leiterin der Kinderkunstschule Bad Homburg, verfolge den künstlerischen Werdegang dieser drei jungen Leute schon sehr lange und ist fasziniert.
Lennart nahm bereits teil an einer der Ausstellung der Galerie Berghout in Frankfurt a.M. und bei Kunst aus Schulen in Artlantis. Er bekam für ein Jahr 2023-2024 das Schülerstipendium des Städels „Kunsttalente“ von der Städelförderung und stellte mit Esperanza in der Gruppenausstellung „enthält Leben“ im Klingspor Museum Offenbach aus, Esperanza zeigte ihre Arbeiten bei den Kunstansichten in Offenbach, Eshetu hatte eine Einzelausstellung in der Zehntscheune, Ober- Erlenbach. Junges Leben – aber bereits wichtige Schritte!







